Selbstbehandlung – Selbstmedikation

Im engeren Sinne wird unter Selbstbehandlung in der Apotheke die Selbstmedikation verstanden. Dies ist die Eigenbehandlung mit Arzneimitteln, hier vor allem mit nicht verschreibungspflichtigen Medikamenten.
Behandelt werden vorzugsweise Alltagsbeschwerden wie Erkältungskrankheiten, Durchfall, Blaseninfekte, Übelkeit und verschiedene Schmerzzustände.

Unerlässlich für die Selbstmedikation ist eine eindeutige Diagnose seitens des Patienten. Hier kommt generell dem Apotheker große Bedeutung zu, denn er muss in seinem Beratungsgespräch mit dem Patienten klären, ob die angegebene Diagnose zweifelsfrei richtig ist. Bestehen Zweifel oder könnte sich hinter den geschilderten Beschwerden ein ernsthafteres Krankheitsbild verstecken, wird er den Patienten an den Arzt verweisen.

Erscheint das Beschwerdebild geeignet für die Selbstmedikation empfiehlt der Apotheker ein passendes Arzneimittel.

Durch die Selbstmedikation werden dem Gesundheitssystem enorme Kosten gespart, da der Krankheitsverlauf abgemildert/abgekürzt werden kann und keine ärztlichen Behandlungskosten entstehen.


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