Allergien

Blütenpollen, Nahrungsmittel, Tierhaare…immer mehr Menschen leiden an Allergie. Was passiert beim Kontakt mit einem Allergen?

Das Immunsystem reagiert über. Diese Überreaktion reicht von einer harmlosen Rötung bis hin zu lebensbedrohlichen Schockreaktionen. Ausgelöst werden diese Symptome von eigentlich ungefährlichen Stoffen wie Nahrungsbestandteilen oder Blütenpollen. Bis heute ist nicht bekannt, warum bei manchen Menschen ein Stoff als Allergen wirkt.

Die häufigsten Allergien und ihre Auslöser

Pollenallergie ("Heuschnupfen")
Auslöser: Blütenstaub von Gräsern, Sträuchern und Bäumen
Symptome: Atemnot (allergisches Asthma), juckende/brennende Augen, Fließschnupfen, Niesanfälle; verstärkte
Beschwerden von März bis Oktober bzw. zur Blütezeit der betreffenden Pflanze

Kontaktallergie
Auslöser: z.B. Konservierungs-, Duft- und Aromastoffe in Lebensmitteln und Kosmetika, Putz- und
Reinigungsmittel, Nickel, Latex
Symptome: Rötung und Schwellung der Haut mit ausgeprägtem Juckreiz, manchmal bilden sich nässende
Bläschen oder Knötchen

Tierhaarallergie
Auslöser: Allergene in Hautschuppen, Speichel, Schweiß, Talg, Urin oder Kot von Tieren
Symptome: Niesanfälle und Dauerschnupfen

Nahrungsmittelallergie
Auslöser: z.B. Getreide, Nüsse, Obst-/Gemüsesorten, Vollmilch, Hühnerei, Fisch
Symptome: Schleimhautschwellungen im Mund- und Rachenraum, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, teilweise auch
allergische Reaktionen von Haut und Atemwegen

Arzneimittelallergie
Auslöser: Wirkstoffe, Farb- und Konservierungsstoffe oder Trägerstoffe von häufig eingenommenen
Medikamenten wie Schmerzmittel, Rheumamittel oder Antibiotika
Symptome: Hautausschläge, Durchfall, Erbrechen, Schwellungen im Mund- und Rachenraum, Fieber; im
Extremfall lebensgefährlicher allergischer Schock

Insektengiftallergie
Auslöser: Gift von Insekten wie Wespen oder Bienen
Symptome: große Quaddeln an der Stichstelle, teilweise Nesselsucht am ganzen Körper, Asthmaanfälle, im
Extremfall lebensgefährlicher allergischer Schock

Hausstaubmilbenallergie
Auslöser: Kot der im Hausstaub lebenden, mikroskopisch kleinen Milben
Symptome: Schnupfen, Asthma, Bindehautentzündung; typisch sind ganzjährige Beschwerden, v.a. nachts und
morgens

Sonnenallergie
Auslöser: UV-A-Strahlung in Verbindung mit anderen Substanzen wie Sonnencreme
Symptome: Rötungen, Schwellungen und Quaddeln und juckende Bläschen auf der Haut

Behandlung

Man behandelt Allergien mit modernen Antihistaminika wie Cetirizin und Loratadin, mittels Desensibilisierung und
in schweren Fällen auch mit Cortison.

Im naturheilkundlichen Bereich werden pflanzliche und homöopathische Mittel wie Euphrasia (Augentrost), Cardiospermum und Galphimia glauca eingesetzt. Oft werden auch beachtliche Erfolge mit Eigenblutnosoden oder Mineralsalzen nach Dr. Schüssler erzielt.


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